flussbahnhof
Konzept:
Die verknüpfung von bahn und „flussschiff“ als tägliches öffentliches verkehrsmittel beispielhaft zwischen vegesack und bremen.
Die stadt vegesack verfügt bereits über einen der weser nahe gelegenen kopfbahnhof. Bei verlegung an das hafenbecken würde eine unmittelbare verbindung von schiene und fluss entstehen.
Eine verlagerung der einzelnen standorte wie schwerlastfähre, busbahnhof, taxistand und zugbahnhof zu einem zentralen bahnhof, würde den stadtkern vom verkehr entlasten und dem hafen wieder eine zentralaktive rolle zukommen lassen. Die verbindung der verkehrswege fluss, schiene und straße zu einem knotenpunkt wäre ein anreiz für weitere investitionen auf dem areal des ehemaligen werftgeländes und würde zur wiederbelebung des hafenbeckens beitragen.
Eine neue gestaltung des hafenbeckens veranschaulicht die gezeiten von flut und ebbe durch unterschiedlich angeordnete ebenen. So wandert die wasserkante landein- und auswärts durch „überfluten“ und verändert somit das erscheinungsbild des hafenbeckens.
Ein wechselspiel der gezeiten mit gelegentlichem „strandgut“.
Die ab- und anfahrtsstationen sind in dem bahnhof „offen“ in unterschiedlichen ebenen um den verteiler gelegen, sodass die gesamten an- und abfahrtstationen von dem verteiler „plateau“ aus zu sehen sind. Die gangway leitet den passagier vor dem wetter geschützt in das fährschiff.
Die art der konstruktionen ist so ausgerichtet, dass für den betrachter das tragverhalten von dach und brücke sichtbar und nachvollziehbar wird. Die rhythmische anordnung und die formale thematische gestaltung der elemente erzeugen ein vielseitiges, belebendes licht- und schattenspiel für die passanten.
Jeder weg liegt in blickrichtung – ausblicke und einblicke bieten die möglichkeit zur örtlichen orientierung.